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FREI We all eat lies when our hearts are hungry
Dimitri Krylow
50 SHADES OF NOTHING


Steckbrief
Beiträge: 357 | Themen: 44
Registriert seit: 08.05.2018

In Bournemouth ist Trevor Iding ein erfolgreicher Geschäftsmann und bekannter Inhaber des örtlichen Casinos. Der angebliche Brite mit der unnahbaren Aura ist jedoch viel mehr, als der Schein vorgibt zu sein. Hinter dem distanzierten blauen Blick verbirgt sich Dimitri Krylow, gebürtiger Russe und einstiges Findelkind. Der inzwischen 37 Jährige ist ein Hochstapler wie er im Buche steht. Er betrügt, er lügt nur um dabei genau die Mitmenschen um sich zu beobachten. Kein Wunder dass Dimitri Single ist, dabei verfolgt ihn eine verdorbenen Südländerin, wie ein Schatten.

Yuvi
is so chill,
it snows behind her


[Bild: iconneuladenu8kxd.gif]



We all eat lies when our hearts are hungry | Zitieren |  
#1
^




Some people are magic,
and others are just the illusion of it.

― Beau Taplin


Die Menschen sind hungrig. Tief in ihren Herzen hungern sie nach Glück, Reichtum und Macht. Nach Liebe und warmen Sonnenschein. Auch wenn die Moral und ihr Gewissen ihnen etwas Anderes zu erzählen vermag. Doch der Verstand kann niemals das eigene Herz täuschen. Der Verstand kann das Herz aber bezwingen. Der Hunger nach all diesen Dingen macht den Geist empfänglich für allerlei Schein und Trug. Egal wie man sich schützen mag, gelingt es manchen Menschen immer wieder, sich in die Herzen anderer Menschen zu schleichen und diese zu manipulieren. Die Existenz anderer Menschen zu ihren Gunsten auszunutzen. Zu ihrem eigenen Vorteil, auf der eigenen Suche um den Hunger der Dämonen zu stillen, welche sie nicht zur Ruhe kommen lassen. Immer auf der Suche nach dem nächsten Opfer. Nach dem nächsten Kick und nach dem nächsten Spiel, um die Dämonen bei Laune zu halten, welche sie antreiben. Regeln oder gar Gesetze sind dabei nur Nebeneffekte, welche leicht zu dehnen oder gar zu brechen sind. Hochstapler besitzen das Talent, sich für jemand Anderen auszugeben, als sie eigentlich sind. Charakterlich, beruflich oder/und auch das Erscheinungsbild sind manipulierbare Faktoren, um das Gesamtkonzept abzurunden. Je länger man das Spiel aus verschiedenen Gesichtern, Namen und Charakteren jedoch spielt, umso mehr gibt man von sich selbst auf. Der eigenen Kern, das eigentliche Ich, wird geschützt wie ein Hochsicherheitstrakt und dabei doch selbst aus dem Auge verloren...


GESUCHT
Elia Olszewski • Hochstaplerin • 28-33 Jahre
Daisy Murray • Casinoinhaberin • 30 Jahre

Geboren als uneheliches Kind einer Fabrikarbeiterin, hatte die Polin bereits keinen allzu leichten Start ins Leben. Den Namen ihres Vaters, welcher laut der Aussage ihrer Mutter ein Trucker gewesen war, kennt sie bis heute nicht. Die kleine Familie wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf, in welchen ihre Mutter drei Jobs gleichzeitig hatte, um Elia und ihre beiden Halbgeschwister über die Runden zu bringen. Wo sie als Kind das Leben genoss, setzte mit der Jugend auch ihr Verstand ein, welcher natürlich mehr wollte. So, wie alle Anderen mehr hatten, als sie. Während Andere an den Wochenenden ihr Taschengeld in Kneipen und Kinos liegen ließen, konnte Elia nur von Taschengeld träumen und durfte auf ihre jüngeren Geschwister aufpassen. Bereits damals begann sie, Kleinigkeiten aus dem Supermarkt oder Drogerien mitgehen zu lassen. Hier der erste Lippenstift, dort die ersten Zigaretten und obwohl sie hier und da erwischt wurde, schreckte sie dies nicht ab. Im Gegenteil, sie wurde von ihren Mitschülern dafür bewundert und so wurden aus ein paar Kleinartikeln schnell Geldbörsen. Wo Andere Cowboy oder Indianer werden wollten, wollte Elia schon immer Musicaldarstellerin werden. Der einzige Grund, weswegen sie die Schule nie schleifen ließ, egal welchen Mist sie fabrizierte. Der große Traum zerschlug sich jedoch, kaum hatte sie ihren Abschluss in der Tasche. Nicht nur das ihre Mutter bei einem Arbeitsunfall in der Fabrik schwer verletzte, wurde im Folge der Behandlung auch Krebs bei ihr diagnostiziert. Der Traum, von Zuhause auszuziehen, zerschlug sich rasant im Wind und anstelle einem Praktikum am Staatsthater von Warschau gab es plötzlich eine triste Ausbildung zur Bäckerin, mit welcher sie ihre Mutter so gut es ging unterstützte.
Heute, über ein Jahrzehnt später, hat es Elia nicht nur zur Teilhaberin eines Casinos gebracht, sondern ihre Mutter hat nicht nur den Krebs besiegt, sondern verlebt ihren Ruhestand in einer noblen Einrichtung in der Schweiz, wo sie die klare Luft der Alpen genießen darf. Aus der jungen Bäckerin ist eine Hochstaplerin, Lockvogel und Ablenkung in einem geworden, während sie tief in ihrem Herzen immer noch die kleine Taschendiebin von Einst ist. Nur in Kombination all dieser Dinge mutiert sie zu einem Chamäleon, während sie in einer dieser Rollen für sich alleine gänzlich versagt. Der Mann, welcher ihr Leben gänzlich auf den Kopf stellte, ist nicht nur zu ihrem Mentor sondern auch zu ihrem besten Freund geworden. So wahnwitzig seine Ideen oft waren/sind, gab er ihr auch Chancen und unlängst ist sich Elia im Klaren, dass dies keine Selbstverständlichkeit war. Während Daisy; ihr aktuelles Ego, welches sie seit zwei Jahren trägt; eine gekonnte junge Geschäftsfrau ist, welche in einer hübschen Wohnung nahe des Strandes wohnt, steckt in Elia immer noch die Musikliebhaberin, welche am liebsten alten Rock'n'Roll hört, bevorzugt deutsches Bier trinkt und im Casino nur am Einarmigen Bandit spielt. Sie ist kreativ, leidenschaftlich und engagiert. Sowie auch mutig, trickreich und neugierig. Leider sind ihre Nerven nicht gerade die Stärksten, weswegen sie gerne zu schnell aus ihrer Haut fährt oder es gerne auch einmal auf einen Streit provokativ anlegt. Klare Entscheidungen zu treffen fällt ihr jeher schwer, während eine innere Unruhe sie umtreibt wie ein Poltergeist.


SUCHEND
Dimitri Krylow • Hochstapler • 37 Jahre
Trevor Irding • Casinoinhaber • 34 Jahre
Gefunden als Findelkind, wurde die Suche nach seinen wahren Eltern bereits nach drei Monaten eingestellt. Der gebürtige Russe wuchs in der Nähe von St. Petersburg auf und rutschte dabei in ein überholtes System der Regierung. Als Kind wurde er durch ein paar Pflegefamilien gereicht, am Ende war er jedoch zu alt, als das sich irgendjemand wirklich für ihn interessiert hätte. So wuchs Dimitri in einem katholisch christlichen Kinderheim auf, wo er sich sein Zimmer mit drei anderen Kindern teilte. Mutter Krylow, eine Nonne, lieh nicht nur ihren Namen dem Heim, sondern auch allen Kindern, welchen keinen eigenen erhalten hatten. Die Nonne wurde zu einem Mutterersatz, welche der Junge jedoch nie als solche betitelte. Obwohl er einen mehr schlecht als rechten Schulabschluss ablegte, rutschte Dimitri bereits in der Jugend in die Kriminalität ab. Noch in der gleichen Nacht zu seiner Volljährigkeit packte er seine Sachen und verschwand in das Herz von St. Petersburg, wo er sich einer der berüchtigten Straßengangs anschloss. Dort lernte er das Einmaleins der Kleinkriminalität, welche die Basis zu einem Leben bilden sollte, welches von vielen Tiefen aber auch aberwitzigen Höhen durchzogen war. In Moskau gab er sich zum ersten Mal für jemand Anderen aus, als er in Wirklichkeit war. Es schien ihm gar zu leicht, wie er alle an der Nase herum führte und ehe man sich im klaren darüber war, dass er zum Einem kein Kunsthändler war und zum Anderen Fälschungen an die noble russische Gesellschaft verkauft hatte, hatte sich Dimitri schon längst aus dem Staub gemacht. Was folgten sind allerlei Abenteuer, Niederlangen und Siege, von welchen der Russe durchaus aus dem Nähkästchen plaudern könnte, würde er es wollen. Doch der Mann mit den vielen Gesichtern ist nicht nur in seinem Kern eine stille Person, sondern auch schrecklich perfektionistisch. Aus jedem seiner Fehler, von welchen es viele gab, lernte er, um es beim nächsten Schachzug besser zu machen.
Heute, so viele Jahre später, hat ihn sein Weg nicht nur über die ganze Welt geführt, sondern auch unzählige Identitäten hinter sich gelassen, deren Spuren irgendwann einfach im Sand verliefen. Das Netz, welches er Spann, ist dicht und doch so verworren, dass sich Dimitri unlängst selbst darin verloren hat. Dabei hätte der Russe schon so einige Male in seinem Leben ausgesorgt. Manche seiner finanziellen Erfolge hat er in allerlei Immobilien gesteckt, doch am Ende riskierte er es immer wieder, weswegen es ihn vor zwei Jahren mit einer Hand voll Freunden nach England verschlug, da ihm sein eigenes Leben schlicht zu langweilig geworden war. Als Trevor zieht er nicht nur den Touristen das Geld aus der Tasche, sondern spielt auch mit der örtlich vertretenden Mafia ein Katz und Maus Spiel. Dimitri ist inzwischen ein reichlich abgebrühter Geselle, welcher berechnend und kalkulierend seinen Weg geht und dabei ungern etwas dem Zufall überlässt. Er ist organisiert, motivierend und schlagfertig. Leider aber auch schrecklich abergläubisch, oberflächlich und wahnwitzig. Ganz zu schweigen von seiner wählerischen Ader, welcher selten etwas gut genug ist! Verräterisch ist jedoch seine Sucht nach Zigaretten, welcher er hinter keiner Farce verstecken kann. Am liebsten spielt er Black Jack, trinkt seinen Kaffee pechschwarz und sammelt Antiquitäten wie andere wohl Postkarten.

Normal is an illusion.
What is normal for the spider is chaos for the fly.

― Charles Addams

Elia ist eine von sehr (sehr!) wenigen Personen, welche nicht nur Dimitris wahren Namen kennen, sondern seine ganze Identität als auch Geschichte. Sie ist seine beste Freundin, seine linke Hand als auch seine Schülerin, denn obwohl er sie schon einige Jahre kennt, hat sie sich das volle Vertrauen des Russen wie alle Anderen erst erarbeiten müssen. Wo und wie genau sie sich kennen gelernt haben, dass möchte ich mit einem künftigen Interessenten gemeinsam erörtern als auch ploten. Sicher ist jedoch, dass Elia vor vier Jahren in Peking aufschlug, auf der Flucht vor Jemanden, welcher ihr wohl zu nahe gekommen war. Irgendetwas lief gewaltig falsch und bis dahin wusste Dimitri nicht einmal, dass sich die Polin in seiner Königsdisziplin versuchte. Dass er sogar der Grund war, weswegen sie es ihm gleichtun wollte, nahm er erst als Scherz wahr, ehe er sich dann doch geschmeichelt fühlte. Elia zog in den kleinen Gewürzladen in Peking, in welchem Dimitri zu der Zeit lebte und von dort aus seine Strippen zog. Während Elia die chinesische Kultur kennen lernte, lernte sie auch den Russen besser kennen, welcher sie langsam unter seine Fittiche nahm. Wann und wie es dazu kam, dass Dimitri ihr sein ganzes Vertrauen UND seine Loyalität schenkt, möchte ich auch mit einem künftigen Interessen zusammen herausfinden. Sicher ist jedoch, dass Elia nicht Nein sagte, als sie an einem gemeinsamen Abend mit viel Reiswein und ein paar weiteren Freunden den Plan schlossen, ein Casino eröffnen zu wollen. So verschlug es Elia mit Dimitri und den Anderen nach Bournemouth, wo sie sich seitdem Daisy nennt und für die Crew als Chamäleon agiert. Zum einem als Teilhaberin der Spielhölle, ist es ihr eigentlicher Job, all die manipulierten Wetten an der Westküste Englands mit den richtigen Wetteinsätzen zu bestücken, um den größtmöglichen Gewinn einzufahren. Ihr Talent, ihr Aussehen immer wieder zu ändern, kommt ihr dabei natürlich mehr als zu gute, denn es darf nicht auffallen, dass im Grunde immer die gleiche Person große Gewinne einheimst. Entsprechend dessen ist sie auch oft mit hohen Geldsummen unterwegs.
Die Beziehung der Beiden ist herzlich und ehrlich. In Elia hat Dimitri so etwas wie eine kleine Schwester gefunden, die er niemals hatte geschweige sich je gewünscht hätte. Da er nie eine eigene Familie hatte, hat er sich diese selbst gebaut mit wenigen Menschen, die ihn wirklich kennen. So gerne sie beide diskutieren können und sich gerne auch einfach mal anschnauzen, nicht selten russische als auch polnische Beleidigungen an den Kopf geworfen werden, würde der Eine für den Anderen mehr als nur die Hand ins Feuer legen. Elia weiß nach ihrem zusammenleben und zwei Jahren Casinobetrieb ziemlich genau, wie Dimitri tickt und sie kennt andere Seiten von ihm, welche nicht dem unnahbaren Eisklotz ähneln, zu welchem er in England mutiert ist. Sie bewundert ihn, so wie sie sich aber nicht selten auch Sorgen macht, denn im Gegensatz zum Russen hat sich Elia noch in keinem Netz aus Selbstverleugnung und Selbstverlust verloren. Es wundert sie daher schon lange nicht mehr, dass der Russe sich selbst selten versteht. Dimitri gab Elia mehr als nur eine Chance. Er gab ihr eine Möglichkeit sich selbst zu entfalten und um ihr diese Flügel zu geben, war er es, welcher auf seine Kosten und dank seiner zahlreichen Kontakte ein Luxusleben in den Schweizer Alpen für ihre Mutter ermöglichte. Etwas, worauf Elia bis heute noch nicht wirklich klar kommt, ihr aber offenbart hatte, dass der Russe nicht so ein Arschloch ist, wie er gerne vorgibt zu sein. Widerstandslos nahm er ihr daher auch das Versprechen ab, niemals ein Wort über diese gute Tat zu verlieren. Eines von unzähligen Geheimnissen, welche sie teilen. Mit gesundem Misstrauen verfolgt sie schon jeher, wie der Russe mit der örtlichen Mafia spielt und ist dabei so etwas wie die gesunde Stimme in seinem Nacken, welcher sein Wahnsinn nicht gerne zuhören möchte, sie aber auch nicht überhören kann. Dass Dimitri mit einer Dame der Mafia spielt, wird nicht nur Elia's gesunde wirtschaftliche Vorsicht wecken, sondern vor allem auch die Freundin und Pseudo-Kleine-Schwester, welche ihren Pseudo-Bruder schützen will. Denn sie weiß, wie kompliziert Dimitri ist und sein Herz doch nach dem sucht, nach was alle Herzen suchen... so, wie ihr Eigenes.


NACHWORT

Du bist noch hier? Wow, danke dass du durchgehalten hast! Wie unschwer zu erkennen ist, ist Elia ein wichtiger Charakter für Dimitri, welche er einfach in seinem Leben benötigt. Entsprechend dessen suche ich natürlich eine sichere, langfristige und kreative Übernahme mit gehöriger Eigeninitiative, denn auch wenn sie eine solch enge Freundschaft pflegen, sollte Elia auch als eigenständiger Charakter mit eigenen Sorgen und Problemen leben können. Nur wenige Dinge sind in Stein geschlagen. Name(n), Alter und allerlei Dinge können nach belieben angepasst werden. Auf den Bildern ist Tatiana Maslany zu sehen, welche mit ihrer Arbeit in Orphan Black perfektes Bildmaterial liefert. Und irgendwie sah Elia schon immer wie Tatiana in meinem Kopf aus. Jedoch ist sie nur ein Vorschlag, ich behalte mir aber, wie über allem, ein Vetorecht vor. Anschluss gibt es am Bord reichlich, sowohl im kriminellen Bereich, als auch bei normalen Bürgern aller Art. Langweilig würde es Elia auf jeden Fall nicht werden!
Ich selbst bin hier nun schon seit einigen Jahren an Bord und mit mehreren Charakteren vertreten. Abhandenkommen werde ich dir also nicht. Meine Postinggeschwindigkeit richtet sich nach Muse und Zeit, was bedeutet dass ich einmal schneller bin, es aber auch einmal etwas dauern kann. Meine Posts bewegen sich zwischen 3.000-5.000 Zeichen, was mich wohl zur Langposterin macht.
Danke für's durchlesen - vielleicht sieht man sich bald!

18.10.2018, 19:13
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Beiträge: 195 | Themen: 120
Registriert seit: 08.05.2018





RE: We all eat lies when our hearts are hungry | Zitieren |  
#2
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CSB - 04.11.18
SG - 04.11.18

04.11.2018, 10:42
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